Ein anderes Mal
Alles, was Jimin kann, ist rennen.
So macht er sich einen Namen in der größten Gang der Stadt, im zarten Alter von fünfzehn Jahren, mit Drogen im Wert von Tausenden unter seinem Mantel und einer Drohung über seinem Kopf.
So verhindert er, dass sie seinen Bruder dazu benutzen, dasselbe zu tun, viel zu jung, um in ein Leben verwickelt zu werden, das keiner von ihnen gewählt hat.
So flüchtet er dann, in der törichten Annahme, sie hätten eine Chance gegen die Leute, die ihnen ihre Kindheit gestohlen, die ihnen ihre Zukunft stehlen wollten.
In einer Nacht, die von einem Wolkenbruch verhüllt ist, stoßen sie auf das verlassene Herrenhaus, das von einem verwilderten Garten bedeckt ist, und es ist das Geräusch schwerer Schritte hinter ihnen, das ihn seine Heiligkeit sucht.
Doch als ein unvorsichtiger Stolperer die Welt um ihn herum in etwas Helles und Magisches verwandelt, findet er sich mit weit mehr als den Dämonen auf den Fersen konfrontiert. Der Konflikt liegt nicht nur darin, vor wem er davonläuft, sondern in den Augen eines Mannes, der nur seine Handfläche an seine Brust drücken muss, damit sein Herz rast, um ihr zu begegnen.
Alles, was Jimin kann, ist rennen.
Doch dann fällt er, und irgendwie – findet er die Antwort auf alles, die unter ihm liegt, mit Gift auf der Zunge und Feuer in den Augen.